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Peptide — Praxishinweise

Von Redaktion · veröffentlicht 2025-07-22 · zuletzt geprüft 2025-09-13 · Info

Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.

Diese Seite wurde am 2025-09-13 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.

Vergleich mit Alternativen

=== Pharmakokinetik === Cisplatin würde bei oraler Aufnahme von der Magensäure hydrolysiert werden, daher wird es intravenös appliziert. Es wird zu 90 % an Serumproteine (z. B. Albumin) gebunden und unterliegt einer dreiphasigen Eliminationskinetik (talpha = 20–30 min, tbeta = 40–70 min, tgamma = 24 h). In der tertiären Phase wird das plasmaproteingebundene Cisplatin eliminiert. Die Verteilung von Cisplatin zeigt besonders hohe Konzentrationen in Nieren, Leber, Gonaden, Milz, Prostata, Harnblase, Pankreas, Muskulatur und Nebennieren. Die Aufnahme ins Gehirn und in den Liquor cerebrospinalis ist gering.

Quellen: de.wikipedia.org

Offene Fragen

=== Indikation === Hauptanwendungsgebiete für Cisplatin sind das Hoden-, Ovarial-, Bronchial-, Harnblasen- und Zervixkarzinom und Plattenepithelkarzinome an Kopf und Hals sowie das Chorionkarzinom. Cisplatin wird als Infusion verabreicht und kommt fast ausschließlich in Kombination mit anderen Chemotherapeutika zum Einsatz (Kombinations-Chemotherapie).

Quellen: de.wikipedia.org

Hintergrund und Einordnung

=== Unerwünschte Wirkungen === Cisplatin gehört zu den Zytostatika, die am häufigsten zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Mittels der modernen Antiemetika wie 5-HT3-Antagonisten (z. B. Ondansetron) und Aprepitant lässt sich diese sehr unangenehme Nebenwirkung heute allerdings recht gut beeinflussen. Dosislimitierende Nierenschädigung (etwa 2. Woche nach Therapiebeginn). Durch verstärkte Diurese und ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor, während und nach der Anwendung kann die Nephrotoxizität verringert werden. Diuretika, vor allem Schleifendiuretika verstärken die Nephrotoxizität und sind daher kontraindiziert. Cisplatin kann in Abhängigkeit der Dosierung zu einer irreversiblen Schädigung des Gehörs führen. Studien an Patienten mit Keimzelltumoren zeigen, dass bei kumulativen Cisplatindosierungen über 300–400 mg/m² mehr als 50 % der Betroffenen eine anhaltende Hörschädigung entwickeln, wobei 20 % eine schwere Hörminderung erleiden. Nach wiederholter Gabe evtl. periphere Neuropathie mit Parästhesien, Krämpfen und Verlust motorischer Funktionen. Myelosuppression In seltenen Fällen anaphylaktoide Reaktionen (Anaphylaxie). Die negativen Auswirkungen von Cisplatin auf die gesunden Zellen einiger Organe, wie beispielsweise die Nieren, lassen sich durch den zugelassenen Zytoprotektor Amifostin teilweise unterdrücken.

Quellen: de.wikipedia.org

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Wirkmechanismus

== Literatur == Markus Galanski, Bernhard K. Keppler: Tumorhemmende Metallverbindungen. In: Pharmazie in unserer Zeit 35(2), S. 118–122 (2006), doi:10.1002/pauz.200500160. Ingo Ott, Ronald Gust: Medizinische Chemie der Platinkomplexe: Besonderheiten anorganischer Zytostatika. In: Pharmazie in unserer Zeit 35(2), 2006, S. 124–133, doi:10.1002/pauz.200500161. Wieland Voigt, Andrea Dietrich, Hans-Joachim Schmoll: Cisplatin und seine Analoga. In: Pharmazie in unserer Zeit 35(2), 2006, S. 134–143, doi:10.1002/pauz.200500162. Bernhard Lippert (Ed.): Cisplatin, Chemistry and Biochemistry of a Leading Anticancer Drug. Wiley-VCH, 1999, ISBN 3-906390-20-9. Bernhard Lippert, Wolfgang Beck: Platin-Komplexe in der Krebstherapie. In: Chemie in unserer Zeit, 17. Jahrg. 1983, Nr. 6, S. 190–199, doi:10.1002/ciuz.19830170604.

Quellen: de.wikipedia.org

Häufige Fragen

Was ist Peptide?

Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.

Wie wird Peptide in der Literatur untersucht?

Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.

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Welche Unsicherheiten gibt es bei Peptide?

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